FÜR WEN IST HOMÖOPATHIE GEEIGNET?

Homöopathie ist eine Regulationstherapie, die ihre Selbstheilungskräfte anregen kann. Um eine homöopathische Heilung herbeizuführen, bedarf es einer sehr sorgfältig erhobenen Krankengeschichte, die neben der schulmedizinischen Diagnostik zahlreiche weitere Details des Patienten erfragt.

Für die richtige Arzneimittelfindung benötigt der Homöopath sehr individuelle Angaben von Symptomen und Charaktereigenschaften. Der Erstkontakt bei einer homöopathischen Therapie dauert daher häufig ein bis zwei Stunden.
Mit der Homöopathie wird nicht nur eine Krankheit behandelt, sondern der ganze Mensch.

Homöopathie kann begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden. Körperliche und seelische Leiden können geheilt oder zumindest positiv beeinflussen werden. Sie ist in jedem Alter einsetzbar und kann Heilungsprozesse deutlich beschleunigen bzw. Nebenwirkungen von schul- medizinischen Maßnahmen abschwächen. Nebenwirkungen werden sehr selten beobachtet und sind nie längerfristig anhaltend. Die homöopathischen Arzneimittel beeinflussen nicht die Wirksamkeit anderer Medikamente und können problemlos zu ihrer ggf. schulmedizinischen Therapie eingenommen werden. Wir unterscheiden eine akute homöopathische Therapie wie z.B. bei einer akuten Halsentzündung von der konstitutionellen Therapie bei chronischen Erkrankungen im körperlichen und seelischen Bereich. Bei akuten Erkrankungen reicht häufig schon eine Mittelgabe aus, hingegen die Behandlung chronischer Erkrankungen meist mehrere Sitzungen/Folgeanamnesen benötigt. Diese finden in Abständen von ca. 8 Wochen statt. Hier kommen verschiedene homöopathische Mittel zum Einsatz.

Indikationsliste

Es ist schwer, eine Liste von Indikationen für die homöopathische Therapie zu verfassen. Letztlich kann Sie bei fast jeder Art von Beschwerden hinzugezogen werden. Häufig gute Erfolge findet man z.B. bei akuten Erkrankungen wie Grippe, Sinusitis, Hexenschuss, Halsentzündung und Bronchitis, aber auch bei chronischen Erkrankungen wie z.B.:
Migräne
Infektanfälligkeit
Asthma bronchiale
Wechseljahrsbeschwerden
Entwicklungsverzögerung bei Kindern und Begleitbehandlung vieler Kinderkrankheiten
Seelische Probleme wie Ängste, Depressionen, Burn out
Hautproblemen wie z.B. Neurodermitis
Störungen im Verdauungstrakt
Schmerzsyndrome jeglicher Herkunft
Tumorerkrankungen

WER ÜBERNIMMT DIE KOSTEN?

Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen bereits ein Teil oder sogar die gesamten Kosten. Private Krankenversicherungen haben homöopathische Behandlungen häufig in ihrem Leistungsspektrum enthalten. Da es sich bei der Homöopathie um eine Zusatzleistung handelt, sollte die Kostenübernahme zunächst bei Ihrer Krankenkassen angefragt werden. Bei Privatzahlern und bei privat versicherten Patienten wird im Rahmen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet. Die Kosten können je nach Zeitaufwand etwas variieren und liegen zwischen ca. 120 und 200 Euro. Wenn Sie weitere Fragen zur homöopathischen Behandlung haben, fragen Sie bitte unser Praxisteam.

Der DZVhÄ hat mit dem Diplom einen Ausbildungsstand definiert, der über die von den Ärztekammern erteilte Zusatzbezeichnung “Homöopathie“ hinausgeht und ein hohes Ausbildungsniveau und eine kontinuierliche Weiterbildung garantiert. Ich besitze die Diplomauszeichnung und damit die Möglichkeit mit zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen.